NEWS der AGR

Herzlich Willkommen bei den News von AGR. Hier findet ihr nach unserer Meinung alle wichtigen Informationen aus der Politik, Nachrichten der Linken Szene und natürlich INfos zu Aktionsbündnis gegen Rechts und Unrecht Wenn ihr bestimmte Nachrichten sucht, schaut einfach im Archiv nach, ob die Nachricht zu finden ist....

Dienstag, Juni 07, 2005

Neuwahlen im Herbst

Nachbereietung:

In den letzten Wochen hatte sich viel und Neuwahlen wurden angekündigt. Grund hierfür war die Verlorene Wahl in Nordrhein-Westpfahlen, mit der die SPD am 24.05.2005 die letzte Rot-Grüne Landesregierung verlor.
Dieses Ergebnis war das schlechteste seit 50 Jahren.
Die Wahllokale hatten gerade erst geschlossen, die ersten Hochrechnungen waren keine 30 Minuten alt, da trat SPD-Chef Franz Müntefering mit der Erklärung vor die Medien, er und Kanzler Gerhard Schröder würden Neuwahlen zum Bundestag schon im Herbst dieses Jahres anstreben.
Letzte Woche stand es dann nun auch fest: Frau Merkel wird für die CDU/CSU als Bundeskanzlerkandidatin gegen Schröder antreten.

Aktuell:

Verteidigungsminister Peter Struck hat die Bereitschaft geäußert, sich in der Vertrauensabstimmung des Bundestags über Kanzler Gerhard Schröder der Stimme zu enthalten.

"Wenn der Weg gewählt werden soll, dass das Kabinett sich der Stimme enthält, werde ich es selbstverständlich tun, weil auch ich das Ziel erreichen will, nämlich Neuwahlen in Deutschland", sagte der SPD-Politiker der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Die Enthaltung der Kabinettsmitglieder wird als eine Option gehandelt, damit Schröder wunschgemäß eine Niederlage bei der Abstimmung erzielt und dann Bundespräsident Horst Köhler um die Auflösung des Bundestags und Neuwahlen bitten kann.

Schröder selbst hat offen gelassen, wie er bei der Vertrauensfrage vorgehen will, die er allgemein stellen oder mit einem Sachthema verknüpfen kann. Das Vorgehen zu der für September geplanten Neuwahl ist verfassungsrechtlich und politisch umstritten.


Quelle: Reuters & andere Nachrichten

Sonntag, Mai 01, 2005

1.Mai in Berlin zumeist friedlich abgelaufen....

NEWS der AGR
Im laufe des Tages wird AGR-News, über den ertsen Mai berichten... Bitte habt verständnis dafür, das wir alle Nachrichten rund um den Ersten Mai ersteinmal prüfen, bevor wir sie ins Netz stellen...

Im großen und ganzen kann man jedoch jetzt schon davon ausgehen, das der 1.Mai in Berlin ziemlich ruhig verlaufen ist.

Donnerstag, April 28, 2005

Arbeitslosenzahlen sinken auf 4,968 Millionen Menschen

Am heutigen Donnerstag hat das Arbeitsamt seine neuen Zahlen für April vorgestellt. Demnach sind im April 4,968 Millionen Menschen im April arbeitslos gewesen, das sein laut der Agentur für Arbeit ein Rückgang von 208.000 Arbeitslosen gegenüber dem März gewesen.. Trotz des Rückgangs sind es 524.000 mehr Arbeitslose als im Vergangen April des Jahres 2004 gewesen....
Der leichte Rückgang sei durch die Saisonbedingte Arbeit zu verzeichnen gewesen, da dank des warmen Wetters die Baubranche zum Beispiel wieder mehr einstellen würde.

Sonntag, April 24, 2005

Kapitalismuskritik lässt SPD handeln

Das der Kapitalismus in Deutschland besteht,weiß jeder, nun will die SPD mit
Franz Müntefering an der Spitze eben diesen entgegen treten.
Nach Franz Münteferings Kritik, das der ungezügelte Kapitalismus nicht überhand nehmen dürfe, forden nun Vertreter der SPD, dass nun endlich Taten folgen müssten.
Die Linke in der SPD drängt immer mehr vermehrt dazu, dass man Maßnahmen wie gesetzliche Mindestöhne oder Steuer auf Finanzmarktgeschäfte einführen müsste.
Der Wirtschaftsminister Clement lehnt jedoch eine Krusabweichung ab.
Aus der Wirtschaft kam erneut heftige Kritik. BDI-Präsident Jürgen Thumann räumte zwar ein Glaubwürdigkeitsproblem der Wirtschaft ein, sprach aber von einer Debatte auf üblem Niveau. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel sagte, die SPD wolle angesichts von mehr als fünf Millionen Arbeitslosen vom eigenen Versagen ablenken.
"Wir werden jetzt einen ganzen Katalog von Maßnahmen zusammenstellen", kündigte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Müller, im Bremer "Kurier am Sonntag an. Dazu gehörten eine Mindestbesteuerung oder die Bürgerversicherung ebenso wie ein stärker an sozialen und ökologischen Kriterien orientiertes Vergaberecht. Andere Linke wie Parteivize Heidemarie Wieczorek-Zeul forderten zudem eine höhere Erbschaftsteuer für Reiche oder das bereits geplante Gesetz zur Transparenz von Managergehältern: "Franz Münteferings Kritik muss konkretes Handeln folgen", sagte sie dem "Spiegel".
SPD-FRAKTIONSSPITZE BERÄT ÜBER KONSEQUENZEN AUS DEBATTE

Mit den Konsequenzen für die praktische Politik befasst sich bereits am Montag die SPD-Fraktionsspitze. Nach Medienberichten soll zunächst eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden. "Ob Gesetze notwendig sind, wird das Verhalten der Unternehmen in den nächsten Monaten zeigen", sagte Fraktionsvize Ludwig Stiegler dem "Tagesspiegel am Sonntag". Am Mittwoch sprechen Clement und Schröder mit den Gewerkschaftschefs über den Arbeitsmarkt.

Müntefering bekräftigte in der "Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung": "Wir wollen Sozialstaat, nicht Marktradikalismus." Es müsse für Recht und Ordnung auf dem Arbeitsmarkt gesorgt werden. Unternehmen dürften nicht übernommen und ausgequetscht werden. In der Fraktion war seine Kritik quer durch die politischen Strömungen positiv aufgenommen worden. Schröder hatte sich im Kern hinter Müntefering gestellt.

Clement betritt, dass die SPD nach der Steuer-Entlastung von Unternehmen und Hartz-IV den Kurs ändere: "Es ändert sich nichts an dem Weg, den wir eingeschlagen haben", sagte er der "Welt am Sonntag". Politiker aller SPD-Flügel betonten, an Hartz-IV und der Agenda 2010 werde nicht gerüttelt. "Machen wir aus der Diskussion über den Kapitalismus einen Richtungsstreit, dann verliert die ganze Partei", sagte etwa die Parteilinke Andrea Nahles der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Mehrere SPD-Politiker wiesen den Vorwurf zurück, die in Umfragen danieder liegende SPD habe die Debatte nur mit Blick auf die NRW-Landtagswahl Ende Mai losgetreten. Fraktionsvize Müller sagte: "Hier entlädt sich eine länger aufgestaute Diskussion." NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück sagte im Deutschlandfunk, er erwarte von Managern in den oberen Etagen gesellschaftliche Verantwortung und Vorbild.

WEBER: DEUTSCHLAND KATAPULTIERT SICH INS ABSEITS

Industrieverbands-Präsident Thumann sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", auch er könne nicht nachvollziehen, wenn eine Firma ihre Produktion ins Ausland verlagere, wenn sie in Deutschland langfristig ausreichend Gewinne erziele. "Wir Unternehmer haben ein Glaubwürdigkeitsproblem, das akzeptiere ich." Die Debatte verschrecke aber ausländische Investoren. Der Beauftragte der Bundesregierung für Auslandsinvestitionen, Jürgen Weber, drohte indirekt mit seinem Rücktritt, wenn Schröder die Debatte nicht schnell beende: "Deutschland katapultiert sich sonst ins Abseits", sagte der Aufsichtsratschef der Lufthansa. Schon jetzt überdächten US-Investoren ihre Deutschland-Pläne.

Scharfer Kritik aus der SPD sah sich erneut die Deutsche Bank ausgesetzt, die trotz hoher Gewinne mehrere tausend Stellen vor allem im Investmentbereich abbauen will. Stiegler sagte, schädlich seien Private-Equity-Gesellschaften, die Firmen aufkauften und zerschlügen, oder Manager wie Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, "die unersättlich in ihrer Profitgier sind". Weber sagte dagegen, Wirtschaft basiere auf Kapital: "Der Sozialismus hat dies ignoriert und ist daran gescheitert." Es gehe in der SPD-Debatte weniger um Werte als um Wählerstimmen.

Auch Merkel warf der SPD vor: "Die SPD führt keine Debatte, sondern versucht verzweifelt, von den fünf Millionen Arbeitslosen abzulenken, weil sie und die Bundesregierung keine Lösung der ökonomischen Probleme weiß." Die Union trete dagegen für eine Erneuerung der sozialen Marktwirtschaft ein. Nach einer Umfrage des Forschungsinstituts Allensbach haben nur noch ein Viertel der Deutschen eine "gute Meinung" vom Kapitalismus. Dagegen stünden 45 Prozent mit "keiner guten Meinung".


(Quelle: in Auszügen von Reuters)

Fischer vor Untersuchungsausschuß im TV

Joschka Fischer vor Untersuchungsausschuß....

morgen am Montag, dem 25.04.2005, wird Joschka Fischer seinen öffentlichen (im deutschen Fernsehen zusehen) Auftritt haben. Dabei geht es um die VISA-Affäre, wo Joschka Fischer eine, laut der CDU, wichtige Rolle einnimmt.
Sobald weitere Details bekannt werden, werde ich euch informieren.....

Freitag, April 22, 2005

Ludger sagt vor Laufender Kamera aus....

Fischers ehemaliger Staatssekretär Volmer weist Schleuser-Vorwürfe zurück. Erste TV-öffentliche Vernehmung vor dem parlamentarischen Visa-Untersuchungsaussschuß

Es war eine Filmpremiere, wenn auch nicht gerade Oscar-verdächtig: Zum ersten Mal in der Parlamentsgeschichte der Bundesrepublik wurde am gestrigen Donnerstag eine Zeugenbefragung in einem Untersuchungsausschuß live übers Fernsehen ausgestrahlt. Alle cineastischen Tricks wurden dabei vermieden: Die öffentlichen wie privaten Kanäle waren nicht zugelassen, aufnahmeberechtigt war allein das Bundestags-TV. Mit der starren Kameraeinstellung von schräg oben hatte das Ganze die Qualitäten der Videoüberwachung in der Herrentoilette im Bahnhof Zoo.

Die Leistungen der Darsteller waren entsprechend. In der Hauptrolle sah man den Bündnisgrünen Ludger Volmer als blasses Teiggesicht, dem die vielen Kompromisse und Lügen seiner Politikerlaufbahn die Physiognomie zerkocht haben. Volmer galt bis zum Amtsantritt der SPD-Grünen-Regierung im Oktober 1998 als Vertreter des sogenannten linken Flügels der Fischer-Partei, wurde von diesem aber dann mit dem Amt eines Staatssekretärs im Auswärtigen Amt bestochen und rechtfertigte bereits ein Vierteljahr später als Bauchredner seines Herrn den Angriff von NATO und Bundeswehr auf Jugoslawien. Allerdings thematisiert der Ausschuß nicht diesen eklatanten Bruch von Völkerecht und Grundgesetz, sondern einen etwas späteren Erlaß des Außenministeriums, mit dem die Grünen nach der Liquidierung ihrer friedenspolitischen Ziele wenigstens ihre Multikulti-Ideale retten wollten: die im Winter 1999 vorbereiteten und im März 2000 verabschiedeten Richtlinien zur Einreiseerleichterung.

Volmers wichtigster Widerpart war der »Chefankläger« der CDU im Ausschuß, Eckart von Klaeden. Gegenüber dessen devotem Auftreten wirkte selbst Volmer vollblütig. In einer zweistündigen Verteidigungsrede wies dieser den Vorwurf des Ausschußvorsitzenden Hans-Peter Uhl (CSU), er sei ein »einwanderungspolitischer Triebtäter«, als »Diffamierungs- und Rufmordkampagne« zurück. Zum einen sei es falsch, den fraglichen Ukas als »Volmer-Erlaß« zu bezeichnen, da er selbst ihn weder unterschrieben noch verfügt habe. Auch die darin zu findende Anweisung an die Botschaften, »im Zweifel für die Reisefreiheit« der Visa-Antragsteller zu entscheiden, sei nicht von ihm gekommen. Dies widerspricht Mutmaßungen hoher Beamter des Ministeriums und dürfte in den kommenden Sitzungen Anlaß für weitere Fragen sein.

Zum anderen, so Volmer, sei es nicht um die Erleichterung von Masseneinreisen gegangen, sondern um die Linderung von individuellen Härten, also darum, »die Guten rein- und die Schurken draußen« zu lassen. Das kontrastiert allerdings mit den Fakten: Im fraglichen Zeitraum stieg die Zahl der erteilten Visa allein in der Ukraine von 130 000 auf knapp 300 000 pro Jahr.

Zum dritten verwies Volmer darauf, daß bereits Erlasse der Kohl-Regierung wie etwa das Reiseversicherungsverfahren den Mißbrauch erleichtert haben. Daran ist immerhin richtig, daß eine Politik der offenen Tür schon immer zum Instrumentarium der deutschen Politik bei der Destabilisierung östlicher Staaten gehört hat. Frühere Rechtfertigungen seiner Parteikollegin Katrin Göring-Eckardt, die Visa-Neuregelung habe immerhin »die ›orange Revolution‹ in der Ukraine befördert«, zitierte Volmer nur indirekt – durch das Tragen einer orangen Krawatte.

(Quelle: Junge Welt)

Milliarden Loch im Etat ?!

Die Bundesregierung hat Risiken für die Haushaltsentwicklung im kommenden Jahr eingeräumt, angesichts von Berichten über zweistellige Milliardenlöcher aber vor Horrorszenarien gewarnt.

"Wir haben immer gesagt, dass es Risiken für den Haushalt gibt", sagte ein Sprecher von Finanzminister Hans Eichel am Freitag. "Es macht aber keinen Sinn, jetzt Horrorszenarien zu zeichen." Es gebe derzeit noch keine verlässliche Zahlenbasis für die weitere Haushaltsentwicklung. Die Grünen-Haushaltspolitikerin Anja Hajduk hatte dem Magazin "Focus" gesagt, Eichel müsse sich wegen der schwachen Wirtschaftsentwicklung auf neue Haushaltslöcher in zweistelliger Milliardenhöhe einstellen. "Uns fehlen 2006 im Vergleich zur Finanzplanung mindestens 15 Milliarden Euro, weil wir mehr für den Arbeitsmarkt ausgeben müssen und weniger Steuern einnehmen", zitierte das Magazin Hajduk.

Wesentliche Basis für die Abschätzung der Etatentwicklung in diesem und kommenden Jahr bilden die neue Wachstumsprognose der Regierung und die nächste Steuerschätzung. Ihre aktualisierte Wachstumsprognose stellt die Regierung am nächsten Freitag vor. In Medienberichten war von einer Revision auf ein Prozent oder etwas mehr gegenüber bisher 1,6 Prozent für 2005 die Rede. Eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums nannte diese Zahlen "Kaffeesatzleserei", noch gebe es keinen endgültigen Wert. Die nächste amtliche Steuerschätzung läuft wenige Tage später im Mai. Experten erwarten ein Minus bei den Steuereinnahmen gegenüber der November-Schätzung von um bis zu sieben Milliarden Euro, etliche halten auch eine geringere Revision für möglich.

Hajduk forderte, die von ihr vorausgesagte Etatlücke lasse sich nur bewältigen, wenn weiter konsequent bei den Subventionen gespart werde. Kurzfristig müssten auch erneut Privatisierungen von Bundesvermögen vorgenommen werden. Sie plädierte darüber hinaus dafür, dass sich die öffentlichen Haushalte in ihren Planungen nicht mehr an Wachstumsprognosen orientieren sollte, sondern am durchschnittlichen Wachstum der letzten zehn Jahre.

(Quelle: Reuters)

Bundestag stimmt Sudan-Einatz zu

Bundestag stimmt Sudan-Einsatz zu

Berlin (dpa) - Der Bundestag hat der Beteiligung von 75 deutschen Militärbeobachtern an der UN-Mission im Süden von Sudan zugestimmt. Alle Fraktionen unterstützen am Freitag im Parlament den zunächst auf sechs Monate begrenzten Einsatz der Bundeswehr in der Waffenstillstandszone.
Insgesamt stimmten 552 Abgeordnete dafür und drei dagegen. Zehn Parlamentarier enthielten sich. Das Mandat schließt keine direkte Hilfe für die Krisenregion Darfur im Westen des Landes ein. Allerdings ermöglicht es Kontakte zum dortigen Einsatz der Afrikanischen Union. Sollte die Bundeswehr aber so genannte Verbindungsaufgaben wahrnehmen, muss die Bundesregierung vorher die Zustimmung der Obleute der Fraktionen einholen.

Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) forderte die internationale Gemeinschaft sowie die afrikanischen Staaten eindringlich auf, sich verstärkt um Darfur zu kümmern. "Wir dürfen nicht wegsehen, wenn auf diesem ohnehin benachteiligten und geschundenen Kontinent Menschen unterdrückt und verfolgt werden."



(Quelle: gmx.de)

Donnerstag, April 21, 2005

agr.de.ki wieder online !!! Offizielle Begründung seitens der nic.de.ki !!!

Liebe Mitglieder,

zwischen Montag (18.04.) und heute (21.04.) waren Teile unseres Dienstes nicht erreichbar. Von dem Ausfall betroffen waren die Startseite und der Mitgliederbereich des nic.de.ki sowie alle Domains, die nach dem 15.03. angelegt wurden. Vereinzelt waren auch andere Domains blockiert.

Grund hierfuer war die irrtuemliche Abschaltung eines unserer Server durch unseren Provider. Dies geschah in Reaktion auf eine Beschwerde ueber eine Domain, die auf eine Seite mit strafbaren Inhalten verwies (Betrug).

Der kriminelle Missbrauch unseres Dienstes geschah auf regulaere Weise. Es handelte sich dabei nicht um eine Hacker-Attacke oder aehnliches. Die Systemsicherheit und Ihre Daten waren zu keiner Zeit gefaehrdet.

Wir weisen aus aktuellem Anlass darauf hin, dass wir die Einhaltung unserer Nutzungsbedingungen, die Sie unter http://nic.de.ki/agb.php nachlesen koennen, von nun an noch schaerfer als zuvor kontrollieren werden. Sollten wir strafbare Inhalte entdecken oder auf solche hingewiesen werden, leiten wir die protokollierten Verbindungsdaten unverzueglich an die zustaendige Staatsanwaltschaft weiter. Inhalte, die nicht strafbar sind, aber in anderer Weise gegen die Nutzungsbedingungen verstossen, fuehren zu sofortigen Sperrungen.

Wir bedauern, dass ueber 11.000 ehrliche Nutzer unter den kriminellen Handlungen einiger weniger Straftaeter zu leiden hatten, und bitten die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Weiterhin viel Spass!

Mit freundlichen Gruessen

nic.de.ki Team

Mittwoch, April 20, 2005

Berlusconi möchte regierung neu gestalten...

Berlusconi möchte die Italienische Regierung neun bilden, dazu erklärte er seinen Rücktritt, und kündigte aber sofort an, das eine neue Regierung unter seiner Führung dafür eingestellt wird....
Der Grund: Er hatte beim italienischen Staatspräsidenten Ciampi um eine entlassung seiner regierung gebeten, lehnte aber Neuwahlen ab. Damit hat er die Möglichkeit, einfach seine Regierung erneut aufzustellen.(ohne Wahlen). Das koriose an der ganzen Geschichte: Er wird genau die Gleiche regierung einstellen, welche 2001 gewählt worden war. Das heißt doch nach auffassung, der Redaktion von AGR-News, das Berlusconi genau oder zumindestens fast genau die geleiche Regierung einstellt, die er entlassen will...

Der italienische Außenminister Gianfranco Fini von der postfaschistischen Aleanza Nazionale (AN) kommentierte die Entscheidung mit: »Bravo, Berlusconi«. Auch Marco Follini, Vorsitzender der italienischen Christdemokraten, sprach von einem »begrüßenswerten Schritt«. Die Christdemokraten hatten in der vergangenen Woche ihre vier Minister zurückgezogen und so die Regierungskrise ausgelöst. Sie zogen damit die Konsequenz aus der verheerenden Niederlage von Berlusconis Rechtsbündnis bei den jüngsten italienischen Regionalwahlen. Auch Außenminister Fini hatte am Dienstag gedroht, die Regierungsmitglieder der AN würden ihren Hut nehmen.

Oppositionsführer Romano Prodi und der Vorsitzende der Linksdemokraten, Piero Fassino, forderten Berlusconi gestern dagegen erneut auf, den Weg für Neuwahlen freizumachen. »Eine Kopie der jetzigen Regierung nützt niemandem, es war ein enttäuschender Auftritt von Berlusconi«, so Fassino.

(Quelle: Junge Welt)